PC Basiswissen

PC Software: Verschiedene Software

 

Hier findet die Seite Betriebssystem ihre Fortsetzung. Software sind Programme (Apps) die spezielle Funktionen erfüllen. Eine Bildbearbeitungs-Software ermöglicht es digitale Bilder zu bearbeiten und in bestimmten Formaten abzuspeicheren. Je nach Anbieter und Preis kann die Software viel oder wenig.

Grundsätzlich gilt, dass Gratis Software nicht unbeding schlecht sein muss, aber oft ist es nur eine abgespeckte Version einer Kostenpflichtigen Software um den potenziellen Käufer einen Anreiz zu schaffen. Es gibt auch sogenannte Testversionen mit einer zeitlich begrenzten Lizenz um den Käufer von den Vorteilen zu überzeugen.

 
Office Software

Wer kennt sie nicht, die Office Software von Microsoft, Word und Co. (Diese Software nicht mit dem Windows Betriebssystem verwechseln). Zugegeben die Programme sind gut aber leider zu teuer. Eine Home and Student 2016 Version kostet um die 140 €, die Home and Business bereits 250 € (Preise eines Onlineanbieters im Februar 2016). Es gibt auch eine Version, die man für etwa 60€ jählich leasen kann (Office 365) Ich weiß das die Software natürlich auch billiger angeboten wird aber dieser Preis zeigt schon die Firmenpolitik.

Ich persönlich finde es zu teuer, Microsoft hat Probleme mit der Software Piraterie und bei den Preisen erklärlich. Es würden sich wesentlich mehr Menschen diese Software zulegen wenn der Preis stimmen würde. Auch die Lizenzierung ist meines Erachtens unbefriedigend, und es gibt kein Vernünftiges Angebot die Lizenzierung, kostengünstig, beliebig zu erweiten.

Zudem ist erst ab der zweiten Version ein gutes E-Mail Programm (Outlook) dabei und das finde ich eigentlich Schade (mitlerweile hat Microsoft dies auch eingestellt. Es wäre gut ein Basis Programm zu vertreiben und zusätzliche Programme dazuzukaufen und die Lizenzen für mehrer PC auch günstig zu erwerben. Beobachtet man dabei, dass alle drei bis vier Jahre ein neues Office Programm erscheint ist es nicht verwunderlich wenn viele noch die alten Versionen benutzen.

Deshalb wird auf vielen fertig gekauften Computern eine 30 Tage (oder 90 Tage) Testversion installiert um den Nutzer diese schmackhaft zu machen. Eine gute Möglichkeit um Programme generell günstiger zu bekommen ist entweder ein Upgrade (Ein neues Programm auf Basis einer gültigen Vorgängerversion upzugraden) oder eine OEM (Orginal Equipment Manufacturer) Version. Glück hat wer an einer Hochschule arbeitet, da gibt es diese Programme oft kostenlos.

Diese sind meistens billiger, allerdings ohne Handbuch und es gibt bestimmte Lizenzbedingungen. OEM Versionen sind eigentlich für Computerhersteller gedacht die Betriebssysteme installieren und die müssen eine Unterstützung für den Käufer gewährleisten. Mit dem Erwerb einer solchen OEM Version erklärt man sich immer mit diesen Bedingungen einverstanden. Neueste Politik sind Versionen die eine Lizenz für ein Jahr besitzen.

 
Dateiformate

Es gibt natürlich auch kostengünstige Programme von anderen Herstellern, wobei der Haken dabei ist das Dateiformat. Wenn sie sich mal eine Word Datei anschauen, hat die eine Endung wie .doc oder .docx. Jeder Softwareentwickler verwendet seine eigenen Dateiformate. Das hat den Hintergrund, dass die Dateien nur mit dem entsprechenden Programm gelesen werden können. Es ist ihnen sicher schon mal passiert, dass sie eine Datei öffnen wollten und dann die Anfrage kam entweder die Datei mit einem bestimmten Programm zu öffnen oder im Web danach zu suchen.

Selbst Word 2007 Dateien lassen sich mit Word 2003 nicht öffnen, es sei denn sie werden unter diesem Format gespeichert. Dies macht uns in der Komunikation mit anderen abhängig von bestimmten Programmen. Es gibt aber Lösungen. Zum einen gibt es ein gutes kostenloses Office Programm, Open Office.  http://www.openoffice.org/de/   Wenn mehrere Leute es benutzen ist die Verständigung gesichert und die Abhängigkeit nicht mehr so groß.

Eine zweite Möglichkeit ist die Umwandlung in ein PDF Format. PDF Dateien sind weit verbreitet und werden mit einer Software von der Firma Adobe erstellt. Das Programm ist natürlich sehr teuer, aber ab Word 2007 und in anderen Programmen gibt es die Möglichkeit Dateien im PDF Format zu speichern. Außerdem gibt es kostenlose Programme (einfach mal PDF in eine Suchmaschine eingeben), die diese Umwandlung ermöglichen. Um die Dateien dann zu lesen bietet die Firma Adobe einen kostenlosen Reader an.  http://get.adobe.com/de/reader/?promoid=DAFZB   Achtung, das Häckchen bei "Ja, Google Crome als Standardbrowser installieren und Ja, Google Symbolleisten für IE installieren" wegmachen.

Sie sollten beim Versenden von Dateien immer eine Angabe machen in welchem Format (gerade bei weniger bekannten Programmen), oder ihren Empfänger fragen was es lesen kann. So vermeiden sie bei anderen Frust und unötige Arbeit.

Ein Dateiformat ist das ZIP Format. Damit werden Dateien komprimiert und Downloads sind oft in diesem Format. Um es verwenden zu können, muss es entpackt werden und das geht mit einem Programm Win-zip http://www.winzip.de/

Ein weiteres Format sind RAR Dateien. Auch hier gibt es ein Programm Win-rar http://www.winrar.de/

Diese Programme sind Testversionen, aber wenn sie etwas suchen finden sie die Programme auch woanders.

 
Sonstiges nützliches in Windows

Nun was ist sonst noch Nützlich. Microsoft bietet ja schon eine Menge, Einen Internetbrowser (Ein Browser ist ein Programm mit dem die Daten die im Internet hinterlegt sind ausgelesen und dargestellt werden), den Internet Explorer.

Auf vielen PC ist meistens Mozilla Firefox installiert. Ich bin mit dem Internetexplorer bisher gut zurechtgekommen aber die Browser haben unterschiedliche Eigenschaften und wer Wert auf gute Darstellung legt, der sollte verschiedene Browser probieren, da nicht jeder alle Seiten optimal darstellt. Wie gesagt muss das jeder noch seinem Geschmack entscheiden. Ein sehr guter und moderner Browser ist Google Crome, aber Vorsicht! Google geht wie bei allen Anwendungen auf Datenfang.

Genauso verhält es sich mit dem Media Player. Über Design und Nutzerfreundlichkeit kann man immer streiten aber er macht das wozu er programmiert ist, wozu was anderes?

Falls sie Besitzer einer Office Version sind die das Mail Programm Outlook enthält, Glückwunsch. Ich weiß, sehr viele besitzen bei irgend einem Anbieter eine E-Mail und rufen diese Online ab. Erstens sollte man mehr als eine Mail Adresse besitzen. Ihr Internetanbieter bietet ihnen mit Sicherheit eine oder mehrere Adressen an. Diese private Adresse sollte ihren privaten Kontakten vorbehalten sein. Es besteht die Möglichkeit weitere Adressen für Arbeit, Bestellung bei Firmen, Anmeldung auf Webseiten usw anzulegen.

Diese sogenannten Wegwerf Adressen ermöglichen es, falls ihnen die Werbung zu lästig wird, diese abzumelden. Hier gibt es auch jede Menge Anbieter. hier ein Beispiel. http://spoofmail.de/

Nun zurück zu Outlook. Dieses Programm ist mehr als nur ein Mail Programm. Damit können sie ihre Termine und Kontakte komfortabel verwalten, und sie können alle E-Mail Adressen beim Öffnen des Programms automatisch abrufen und haben alle Mails auf ihrem PC. Wenn das nicht praktisch ist.

 
Was noch als Grundausstattung

Ich Installiere auf neuen PC meistens den Adobe Reader für PDF Dateien, den Adobe Flash Player (Um manche Videos im Internet darzustellen), Java http://www.java.com/de/download/

(Bei 99% der Webseiten wird mit der Programmiersprache Java gearbeitet und ohne lässt sich im Web nur sehr wenig darstellen. Früher wurde oft noch ein Hinweis gegeben das Java Scrip fehlt, aber die Mühe macht sich keiner mehr, es wird vorrausgesetzt dass es vorhanden ist). Bei dem neuen Browser edge von Microsoft ist keine Java Instalation mehr nötig.

Was sie weiter an Programmen installieren bleibt ihnen überlassen. Dazu aber noch ein paar kritische Worte.

 
Anmerkungen

Es gibt für alles eine Vielzahl von Software. Was brauche ich aber wirklich? PC Hersteller Installieren oft eine große Anzahl von Software vorab aber ich sehe das kritisch und scheuen sie sich nicht diese zu entfernen wenn sie ihnen Unnütz erscheint.

Windows bietet für fast alles eine Lösung an, die praktischerweise in den Betriebssystemen vorhanden sind. Ich brauche kein Reinigungsprogramm für meinen PC. Programme die ich nicht mehr brauche kann ich ganz einfach über die Systemsteuerung- Software entfernen. Dort sehe ich auch wie oft ich ein Programm verwende. Sind sie sich nicht mehr sicher, öffnen sie das Programm und schauen was es ist. Es stimmt, die Programme werden an vielen Orten mit dem PC verknüpft. Bei Windows gibt es eine Suchmöglichkeit über die alle Einträge gefunden werden. Wichtig ist dabei nur zu Wissen wie das Programm heißt. Deshalb beim Installieren von Programmen nicht immer nur auf weiter klicken, sondern genau hinsehen wohin wird es installiert und wie es heißt.

Die meiste Software wird unter C: (das ist die ganze Festplatte) -Programme oder Programm files installiert. Es gibt aber auch Programme die sich woanders festsetzen. Bei der Installation wird aber immer abgefragt wo sie die Installation hinhaben wollen. Dort kann man den Pfad ändern. Beim Löschen können sie auch dort den entsprechenden Ordner entfernen.

Das lässt sich bei Programmen die man Testen will gut nutzen, erstellen sie einfach einen Ordner in ihren, Eigenen Dateien z.B., und installieren die Software dort, so lässt sie sich leichter entfernen. Zum Löschen können sie auch die Suchfunktion von Windows nutzen, einfach den Namen des Programms eingeben und es erscheinen alle Orte wo das Programm hinterlegt ist. Dabei wie gesagt den Namen genau eingeben, so ist zum Beispiel das Virenschutz Programm Norton auch unter dem Namen Symantec abgespeichert.

Programme nicht aus dem Internet heraus Installieren, sondern auf dem PC in einem eigenen Ordner speichern, so haben sie die Programme immer wieder zur Verfügung und müssen bei einer Neuinstallation nicht immer danach suchen. Dabei auf den Dateinamen achten, bei Bedarf das Ding umbenennen sonst wissen sie später nicht mehr was das Kürzel bedeutet.

Nun ein paar Worte zur Organisation. Speichern sie ihre Daten ordentlich und sinnvoll ab. Sinnvoll heißt mit einem Namen versehen der aussagekräftig ist. Neuer Ordner 1,2,3 oder Kopie von Kopie usw ist kein Name.

Stellen sie sich vor ihr PC ist ein Zimmer. In dem Zimmer stehen viele Schränke (Die Schränke sind auf dem PC die Orte an denen man etwas ablegen kann wie Eigene Dateien, Eigene Musik, Dektop, Öffentliche Bilder...). In den Schränken befinden sich Ordner (Ist auf dem PC genauso, Ordner dienen der Übersicht der Dateiinhalte z. B. Versicherungen, Bilder vom Urlaub 1998, Schriftverkehr....). In den Ordner sind die eigentlichen Dokumente. (Bilder, Musik, Dateien....). Und jetzt entfernen sie mal alle Beschriftungen und fangen nach zwei Jahren an in dem Zimmer etwas zu suchen. Alles klar?

Auch wenn es am Anfang überflüssig scheint, ich kenne genügend PC auf denen Chaos herscht und es macht wirklich keinen Spaß, glauben sie mir. Schon unter dem Aspekt der Datensicherung ist es doch einfacher einen Ort zu sichern als zwanzig zu suchen. Windows gibt nicht umsonst schon diese Orte vor und warum diese Anlage nicht nutzen? Also Musik in den dafür vorgesehenen Ordner, Bilder und Dateien auch. Dort immer Ordner und Unterordner anlegen damit alles wieder gefunden werden kann, es lohnt sich.

Ein weiterer Unfug den viele machen. Auf dem Desktop (Bildschirmoberfläche) wird alles abgelegt. Warum eigentlich? Da gibt es so schöne Hintergrundbilder und alles wird zugemüllt. Dorthin gehören nur Verknüpfungen von Programmen die häufig gebraucht werden, und selbst diese kann man noch beliebig anordnen. Alle anderen löschen! Man findet alles unter dem Startmenü (das Windows Symbol unten links). Außerdem gibt es unten am Bildschirm eine Taskleiste die ebenfalls den Bedürfnissen angepasst werden kann (Systemsteuerung-Darstellung und Anpassung). Dort können die Symbole rechts unten und links verwaltet werden.

Jedes Programm kann einfach mit dem Desktop oder der Taskleiste verknüpft werden, rechte Maustaste, entweder an Taskleiste anheften oder Senden an-Desktop Verknüpfung erstellen.

 
Kostenlos oder nicht Denken sie ruhig darüber nach was sie häufig machen und entscheiden dann ob ihnen eine kostenlose Software langt oder ob es ihnen Wert ist die Arbeit etwas einfacher zu gestalten und Geld für gute Software auszugeben. Auf jeden Fall lohnt es sich Meinungen über die Software einzuholen und nach günstigen Angeboten zu suchen.  
Benchmark Für alle die sich bei Problemen mit dem PC tiefer in das Thema einarbeiten wollen, gibt es sogenannte Bechmark Programme. Diese Software überprüft ihren PC und testet ihn. Dabei können sie mit einem guten Programm alle Daten der eingebauten Hardware auslesen. Normalerweise sind auch diese Programme nicht kostenlos aber es gibt ein Programm in einer light Version, welches ich selbst schon oft verwendet habe und ich ihnen empfehlen möchte. Die Funktionen sind natürlich eingeschränkt aber das wichtigste funktioniert.
http://www.sisoftware.net/?d=&f=downandbuy&l=de&a=
 
     
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