PC Basiswissen

PC Software: Betriebssystem

 

Um es gleich vorweg zu nehmen, ich werde mich mit Windows Betriebssystemen (im folgenden mit BS abgekürzt) befassen. Es gibt natürlich noch andere und ich will auch keine Wertung abgeben. Jeder benutzt meistens das System das er kennt und mit dem er zurechtkommt und das ist gut so. Zudem gibt es über Windows so viele Informationen, dass ich nicht auf jedes Detail eingehen kann (Da müsste ich ein Buch schreiben und die gibt es schon).

Trotzdem habe ich auch einen Blick in Linux BS geworfen und kann diese auch mit gutem Gewissen empfehlen. Wer sich dafür interressiert: Hier ein kurzer Einblick. Linux

Ich behandle das Thema ganz lose und gebe nur, meiner Meinung nach nützliche, allgemeine Tipps. Ich habe immer wieder gemerkt, dass der durchschnittliche Nutzer oft die einfachsten Dinge (Dateiverwaltung, Löschen von Programmen, Defragmentierung usw.) nicht kennt sich aber nicht umfassend darüber Informieren will. Deshalb versuche ich die Themen so kurz und so übersichtlich wie möglich zu gestalten. Windows kann weitaus mehr, wer sich im Detail dafür Interessiert der möge sich weiteres Informationsmaterial besorgen.

 
  Weitere bekannte Betriebssysteme sind UNIX-Systeme (Linux, Solaris, open suse) und Mac (Macintosh) von Apple. Hier ein Link für alle die es Interressiert: http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Betriebssystemen  
  und: http://de.wikipedia.org/wiki/Betriebssystem  
32 oder 64 bit

Für viele verwirrend ist die Frage nach der Entscheidung 32 oder 64 bit BS. Nun diese Angabe bezieht sich auf die Verarbeitung der Daten, eine 64 bit Struktur ist natürlich schneller. Warum werden dann noch 32 bit Systeme angeboten? Das hängt mit der Software zusammen.

64 bit Systeme waren früher meist nur in Rechnern eingebaut die hohe Anforderungen an Grafiken hatten. Dort wurden meist auch nur spezielle Programme verwendet. Heute ist das Problem nicht mehr so groß, da es immer mehr Programme für 64 bit gibt. Der Druckertreiber wird oft auch als 64 bit angeboten, dazu müssen sie aber die Treiber manchmal aus dem Internet laden. 64 bit Systeme verwalten auch mehr als 3 GB Arbeitspeicher, alleine das ist schon ein Grund umzusteigen.

Die meisten verkauften PC haben schon eine 64 bit Struktur, sie müssen lediglich darauf achten, falls sie einen PC bauen, dass ihr BS 64 bit hat, sonst kann es Schwierigkeiten geben, z.B. mit der CPU.

 
Bekannte Windows Systeme

Was macht ein Betriebssystem? Nun im Gegensatz zu BIOS welches die Hardware steuert, macht ein BS alles. Es verwaltet alle Hard- und Software in einem PC.

Windows bringt, wie andere Hersteller auch, ständig neue BS auf den Markt. Die Systeme der Reihe nach: 95, 98, 98 SE, ME, NT, 2000, XP, Vista, Windows 7, Windows 8 und jetz neu Windows 10.

Meiner Meinung nach waren nur drei Systeme richtig gut nämlich 98 SE, XP und Windows 7. Ich habe schon mit allen gearbeitet, aber ich finde diese drei waren ausgereift. Selbsverständlich sind alle BS unter Windows 7 nicht mehr erhältlich und auf jedem neuen PC ist Windows 10 installiert. Viele nutzen noch XP aber ich kann den Umstieg auf neue Windows BS nur empfehlen.

Windows 10 ist seit 2015 auf dem Markt und wird zur Zeit noch kostenlos als Upgrade angeboten. Da bei neuen PC`s kein anderes BS mehr angeboten wird bleibt nur der Umgang mit Windows 10. Mir persönlich gefällt es nicht unbedingt aber es ist keinesfalls schlecht.

Meiner persöhnlichen Meinung nach, ist mit Windows 10 der Einstieg in die absolute Datensammelkrake gelungen. Es ist ja bereits bekannt, das alle Programmhersteller (Wie Google etwa), ständig Informationen über das Verhalten der Nutzer sammeln. Microsoft geht mit Windows 10 ebenfalls diesen Weg konsequent. Warum gibt es sonst ein Programm in diesem Umfang kostenlos. Schon beim Installieren ist kaum noch eine Einstellung möglich, und später kann nicht alles deaktiviert werden, wie bei früheren Programmen (Apps). Auch wurden bei mir nicht alle Programme übernommen, Bei der Installation löscht das BS selbsständig ohne weitere Nachfrage. Auch ein zurück zur alten Windows 7 Version war nicht möglich. Zudem stellt sich die Frage, wie Installiere ich Windows 10 auf eine neue Festplatte (Im Falle eines defektes der alten). Hier gibt es noch viel klärungsbedarf. Das Credo immer das neueste und beste verleitet sicher viele Nutzer dazu upzugraden, aber ich bleibe skeptisch.

Die Zielgruppe ist zu eindeutig auf die junge Generation ausgelegt und Microsoft vergisst meiner Meinung nach die älteren Nutzer.

 
Installation, Formatieren und Partition

Zuerst muss ein BS auf die Festplatte installiert werden. Zum Glück geht das im Gegensatz zu älteren BS heute recht einfach. Nach zusammenbau eines neuen PC, oder erneuern der Festplatte, BS-CD in das Laufwerk einlegen und abwarten. Sollte die CD nicht starten, im BIOS die Boot-Reihenfolge auf das CD-Laufwerk ändern, dann muss es funktionieren.

Neue Laufwerke sollten formatiert werden, dabei werden alle vorhandenen Daten auf dem Laufwerk gelöscht. Ich empfehle die ausführliche Formatierung. Sollte nach dem Dateiformat gefragt werden NTFS ist im Gegensatz zu FAT 32 das neuere. Es erfolgt dann eine Abfrage über die Partitionierung der Festplatte. Partitionierung bedeutet aufteilen des gesamten Speichers der Festplatte. Üblicherweise wird das BS in einem Bereich aufgeteilt und der Rest in einen oder weiteren Bereichen.

Ich persönlich halte davon nichts. Warum? Das aufteilen der Festplatte ändert nichts an der Platte selbst. Geht eine Platte defekt sind alle Daten verloren auch die Partitionen. Es wir oft empfohlen die Daten auf einer Parition zu sichern. Die sind da weder gesichert noch ist es sinnvoll den Speicherplatz zu verschenken. Datensicherung gehört immer auf einen eigenständigen Datenträger!

Dann wird argumetiert die einzelnen Partitionen für Spiele, Dokumente, Privates und Arbeit zu nutzen. Unsinnig, das geht auch wunderbar über eine ordentliche Dateiverwaltung. Als Argument wird auch angeführt wenn ein Virus das BS befällt sind die Daten auf der Partition sicher. Erstens, wenn trotz eines guten Virenschutzes ein Angriff erfolgt, nützt die Partition in den meisten Fällen nichts mehr und zweitens, wenn die Festplatte nicht mehr hochfährt hilft meistens nur noch neu Formatieren und da ist alles weg. Und wer liest schon die Daten von einer Virusbefallenen Festplatte in ein anderes System? Nur Waghalsige.

Zudem wer es trotzdem machen will, der kann es im BS selbst machen (Systemsteuerung-System und Sicherheit-Verwaltung-Festplattenpartitionen erstellen. Vorhandenes Volume verkleinern und neues erweitern) und ist nicht auf die Installation angewiesen.

Weiter im Installieren. Windows wird nun nach dem Einlesen der Programme installiert. Das dauert eine Weile vor allem unter XP. Es wird zwischendurch auch immer wieder eine Eingabe fällig also die Installation im Auge behalten. Wichtig ist die Eingabe des Produkt Key zum aktivieren des BS. Dieser befindet sich auf der Hülle der CD, oder bei bereits in Betrieb befindlichen Computern auf dem Gehäuse auf einem Aufkleber. Bei der Angabe eines Benutzernamens kann man alles mögliche eingeben es muss nicht der eigene Name sein. Nach der Installation ist Windows betriebsbereit. Allerdings ist ein BS nur ein Basisprogramm, welches den Zugang zum Internet (Internet Explorer), das Hören von Musik und anschauen von Filmen (Media Player) ermöglicht. Es ist auch ein Programm zum Bilder anschauen (Windows Bild und Faxanzeige, Paint) und einige Spiele dabei. Zudem ist ein einfaches Textverarbeitungsprogramm vorhanden.

Weitere Programme müssen extra installiert werden, siehe unter Software.

 

Wichtige Schritte

Nun folgen ein paar wichtige Schritte. Zuerst bitte die mitgelieferte CD des Mainboards und der Grafikkarte Installieren. Auf diesen CD´s befinden sich wichtige Treiber (Programme für das Funktionieren der Bauteile). Sonst kann es unter Umständen sein, dass einiges nicht funktioniert.

Achtung auf diesen CD´s ist nicht nur nützliches!

Die Hersteller vermarkten immer mehr und so befinden sich auf den Datenträgern auch zusätzliche Programme. Diese Dreistigkeit geht sogar soweit, dass statt der Treiber sich Programme wie Google Crome oder andere zuerst Installieren. Ich halte das für eine Unverschämtheit, da ich die Bauteile bezahle und nicht irgend etwas vorgesetzt bekommen will. Diese Programme gibt es außerdem kostenlos im Internet und ich kann im nach hinein immer noch entscheiden was ich will, sonst wir der PC schon von Anfang an zugemüllt. Also bitte aufpassen und nur die Treiber und eventuell ein Audioprogramm Installieren. Bei Zweifeln kann später noch nachinstalliert werden.

Hier mal ein generelles Wort zu Programmen. Es ist eine weitverbreitete Unsitte alles mögliche zu Installieren. Ich kenne genug PC Besitzer die fünf oder sechs Programme für Musik, ebensoviele Bildprogramme, drei oder vier Internetbrowser, und unzählige angeblich nützliche Software besitzen. Auf Nachfrage was für was das alles ist, wissen die meisten nicht einmal wozu sie es Installiert haben. Schaut man nach sind die meisten Programme das letzte mal vor zwei Jahren benutzt worden.

Meine Bitte an alle deshalb. Nur Installieren was wirklich benutzt wird. Schauen sie vorher ob nicht schon ein Programm im BS dafür vorhanden ist und ob dieses ausreicht. Nur weil alle andern etwas haben rechtfertigt nicht den PC zuzumüllen. Der ganze Schrott macht den Computer nur langsamer!

Fertig gekaufte PC besitzen sehr viel dieser Software, scheuen sie sich nicht diese zu deinstallieren.

 
Virenschutz

Weiter geht es. Nach diesem Schritt sollte die Bildschirmgröße angepasst werden, falls das BS es nicht schon erledigt hat. Alle Einstellungen finden sich unter Systemsteuerung und dann unter den einzelnen Bereichen. Für Kenner von XP gibt es eine Einstellung zur Klassischen Ansicht wechseln, aber man gewöhnt sich auch schnell an neue Ansichten. Einzig und allein Vista fand ich in dieser Beziehung schlecht aber das ist Geschmackssache.

Nun folgt der Wichtigste Schritt: Die Installation eines Virenschutzprogramms. Dieses Thema will ich eigentlich nicht mehr Diskutieren. Es gibt kostenlose Programme, AVIRA (Das mit dem roten Regenschirm) ist sicherlich das bekannteste, aber KEIN Kostenloses Programm kommt an ein gekauftes hin. Ich habe es oft genug erlebt das trotz dieser Programme die PC´s regelrecht verseucht waren. Und wenn ich mir vorstelle was das alles gekostet hat und welche Arbeit dahinter steckt alles neu zu Installieren kann ich einfach nicht verstehen warum die Nutzer an 35 € im Jahr scheitern! Welche Virenschutzsoftware ist jedem selbst überlassen ich empfehle lediglich zwei Hersteller, da das die beiden größten sind und die meiste Erfahrung besitzen, Norton und Kaspersky. Norton ist ein amerikanischer Hersteller und Kaspersky ein rusisscher (Witzig oder?) Meine persönlicher Favorit ist Kaspersky. Ich benutze den schon seit Jahren und habe noch nie Probleme gehabt. Vorher hatte ich Norton aber Norton bremst den PC enorm aus, auch heute noch, und ich stehe Norton selbst sehr abwehrend gegenüber. Falls sie es nicht machen wollen, empfehle ich COMODO, ein kostenloses Pragramm, aber mit Einschränkungen.

Punkt, mehr gibt es nicht über das Thema. Keinen Virenschutz? Selbst Schuld.

Nach der Installation und Eingabe des Produkt Key ist ein erstes Update erforderlich, damit der Schutz auf den neuesten Stand gebracht wird. Vorher bitte nicht in des Internet gehen es sei den zur BS aktivierung, aber die kann man auch später erledigen.

Thema Internetverbindung siehe unter Internet, da gehe ich ausführlicher auf das Thema ein.

 
Updates Nach dem Updaten des Virenschutz führt auch Windows Updates durch. Dies geschieht im Hintergrund, da das Updateprogramm schon so eingerichtet ist. Am Anfang werden viele Updates nötig, da die Software nicht auf dem neuesten Stand ist. Updates sind notwendig, da jedes BS Fehler enthält und der Hersteller immer wieder Verbesserungen vornimmt und Sicherheitsprobleme behebt. Die Updates sind kostenlos und notwendig. Also bitte nicht deaktivieren und auch wenn es manchmal nervig ist, durchführen.  
Tools

Es gibt ein nützliches Tool, die sogenannte Defragmentierung (Programme-Zubehör-Systemprogramme-Defragmentierung). Die Daten die sie speichern und die ganzen Programme die Installiert werden, legt der PC irgendwo auf der Festplatte ab. Das geschieht wilkürlich und so liegen Teile überall herum (Bitte verzeihen sie meine Bildliche Ausdrucksweise). Beim Defragmentieren (Fragmente-Teile) wird Ordnung geschaffen und die Bruchstücke ordentlich abgelegt. Das schafft einen schnelleren Zugriff und damit höhere Geschwindigkeit. Sollte man alle drei Monate durchführen, aber nicht erschrecken, das kann Stunden dauern.

Ein weiteres Tool ist der Task-Manager. STRG-ALT-ENTF drücken und es öffnet sich der Manager oder bei Windows 7 auf das Menü Task-Manager öffnen gehen. Dort sehen sie unter Leistung die momentane Auslastung ihrer CPU und des Arbeitsspeichers und unter Prozesse die momentan laufenden Anwendungen. Diese Anwendungen lassen sich zum Teil deaktivieren, Vorsicht was sie deaktivieren. Es gibt Programme (Druckersoftware z.B.) die bieten zusätzliche Tools an. Leider braucht man die nie und sie starten automatisch mit dem Hochfahren des PC. Das macht ihn langsam. Durch das deaktivieren wird der PC schneller.

Weiter finden sie unter Systemsteuerung-System und Sicherheit-Verwaltung-Ereignissprotokolle anzeigen, eine Übersicht über Fehler und Ereignisse auf dem PC. Nicht erschrecken auch wenn der PC noch neu ist befinden sich dort schon sehr viele Fehler, das ist normal, keine Software ist perfekt. Dort findet sich zu dem Fehler auch eine Beschreibung und ein Fehlercode. Mit diesem kann man im Internet suchen ob es eine Hilfe dazu gibt. Unter Verwaltung gibt es auch ein Menüpunkt Dienste. dort können auch Programme die immer automatisch starten, ausgeschalten oder deaktiviert werden.

Stöbern sie ruhig mal durch die Programme. Dort gibt es Hilfen zur Datensicherung, Taschenrechner, Möglichkeiten den PC an ihre Bedürfnisse anzupassen (Größe der Anzeigen, Zugriffe....), sie werden überascht sein wie viel nützliches da schon vorhanden ist.

 
Datensicherung

Ich habe es oben bereit erwähnt. Die Daten unbedingt sichern, es sei denn sie brauchen sie nicht. Wenn sie eine Struktur einhalten, können sie ihre Daten recht schnell finden und sichern. Es gibt ein paar spezielle Fälle. Verwenden sie ein Programm wie z.B. ein CAD Zeichenprogramm, kann es sein, dass die Speicherung in dem Programmordner erfolgt. Wo genau ist nur durch suchen möglich. Diese Daten müssen extra gesichert werden und nach Neuinstallation des Programms dort wieder importiert werden.

Das selbe gilt für die Favoriten des Internet Browseres. Diese sind unter einem Ordner (Favoriten) extra gespeichert. Sie kommen dort über C: Benutzer- ihr Benutzerprofil-Favoriten.

Weiteres bei Mail Programmen. Outlook Express und Outlook verwalten die Mails und Adressen selbst. Es gibt dort eine Importieren und Exportieren Funktion unter der sie ihre Adressen auch in eine Exel Tabelle exportieren können. Probieren sie das mal aus und speichern diese Daten unter ihren Eigenen Dateien ab. Von dort aus können sie wieder in das Programm importiert werden. Bitte immer überprüfen ob auch alle Daten gesichert worden sind. Wem das zu schwierig ist, ausdrucken. Wenn auch etwas umständlich, aber wenigstens sind die Adressen vorhanden und können wieder eingegeben werden.

Überlegen sie sich wann und wie oft sie sichern. In zwei Stunden kann man eine Menge Daten produzieren, eine Woche oder gar zwei Monate Arbeit sind schwer wiederherzustellen. Dateien mit geringen Datenmengen lassen sich wunderbar auf einem USB Stick speichern. Fotos wenn sie bearbeitet sind sichern, bis dahin auf dem Speicher der Kamera belassen. Für ganz unsichere gibt es auch Online Anbieter die, kostenpflichtig natürlich, Daten sichern. Stichwort Cloud, das sind solche Online Speicher. Es gibt dazu Software die diese Sicherung in Echtzeit übernimmt (Für Firmen, Vereine und Selbständige sicher interresant).

Hier ein Link. http://www.acronis.de/homecomputing/products/online-backup/

 
Server

Den Teil erwähne ich nur der Vollständigkeit halber auch wenn sich für manche Privatanbieter hier ein Nutzen ergibt. Server sind im Prinzip Großrechner. Das ganze Internet besteht aus solchen Servern und jeder große Betrieb hat seine eigenen Server. Auf ihnen werden die Daten gesichert und zwar auf mehren Festplatten. Stellen sie sich vor ein großes Internetversandhaus verliert alle seine Daten- Unmöglich.

In einem Privathaushalt kann, bei Nutzung mehrerer PC ein Server Interessant sein. Eingebunden in das Netzwerk kann dort jeder seine Daten sichern und nutzen. Passwortschutz ermöglicht die Privatsphäre und die einzelnen PC müssen nicht mit großen Festpatten bestückt werden und eine zusätzliche Datensicherung ist unnötig. Kleine Server gibt es ab 500 € und stellt für manchen eine Alternative dar.

 
Geschwindigkeit

Das ist ein Grundlegendes Thema eines jeden Computer Besitzers. Ist das Teil neu geht alles Ruck-Zuck und mit jedem Programm wird er langsammer. Es gibt Leute die Installieren deshalb ihr Betriebssystem in Anständen immer wieder neu auf. Finde ich etwas übertrieben und Zeitverschwendung. Bei den Kapiteln über PC Selberbauen habe ich immer wieder darauf hingewiesen wie wichtig eine gute Technik ist. Das allein ist aber nicht nur Entscheidend. Die Software ist immer komplexer geworden und dermaßen Fehlerbehaftet, das selbst gute PC Probleme haben mit Geschwindigkeit, Nicht Funktionieren von Programmen, Abstürzen und und und...

Um das auf ein Minimum zu begrenzen ist eine gute Wartung (wie beim Auto) unerlässlich. Wartung heißt, Reinigung, aufräumen, wegschmeißen, Verbessern. Wenn sie alles aufmerksam gelesen haben wissen sie was ich meine.

Kleiner Trick: Windows ist auf gute Optik aufgebaut, schauen sie sich mal die Details an wie viele raffinierte Grafiken verwendet werden, Schlagschatten bei Mauszeigern, Räumliche Darstellung von Objekten... Das alles kostet Rechenleistung. Wenn sie sich dazu entscheiden können darauf zu verzichten, ebenso für Hintergrundbilder, lässt sich, wenn auch minimal die Leistung steigern. Viele Kleinigkeiten geben auch ein großes Ganzes. Unter Systemsteuerung-System-Windows Leistungsindex prüfen findet sich auf der linken Seite ein Menüpunkt Visuelle Effekte anpassen. Dort lassen sich solche Effekte deaktivieren.

 

Ich habe die Feststellung gemacht das PC das Leben nicht erleichtern, sondern verdammt viel Zeit kosten. Nehmen sie sich auch diese Zeit um Probleme zu beseitigen sonst ist die Freude bald dahin.

Wissen sie mal nicht weiter, es gibt bestimmt jemanden in ihrem Umfeld der ihnen helfen kann. Das Internet ist dazu eine wahre Fundgrube, man muss nur finden was man sucht.

 
     
  Nach oben   

Kontakt            Impressum             Rechtliche Hinweise                  www.pcbasiswissen.de